Makarska Riviera

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Makarska
Makarska ist das Zentrum der bekannten, etwa 60 km langen Riviera von Makarska , die sich von Brela im Westen bis Gradac im Osten erstreckt. Die Riviera liegt “eingezwängt” zwischen den Hängen des unter Naturschutz stehenden Biokovo-Gebirges und dem Meer, von dem man sagen kann, daß es hier klar und sauber wie selten anderswo im Mittelmeerraum ist. Makarska ist ein angenehmer Urlaubsort: am Berührungspunkt von Meer und Gebirge kann der Gast die schönen langen Strände und die üppige Vegetation mit Olivenhainen und Kiefernwäldern genießen. Hinzu kommen sehenswerte Kultur- und Geschichtsdenkmäler, die vielfältigen Unterkunftsmöglichkeiten, das gastronomische und das Freizeitangebot. Der Fremdenverkehr hat hier eine langjährige Tradition, denn das erste Hotel wurde bereits 1914 gebaut, und 1922 wurde eine Gesellschaft zur Verschönerung der Stadt gegründet. Einen besonderen Reiz bietet, neben dem reichen Kultur- und Geschichtserbe, das Malakologische Museum (im Franziskanerkloster), dessen einzigartige Sammlung Muscheln aus der Adria und den Weltmeeren umfaßt. Es zählt zu den schönsten und bestausgestatteten malakologischen Museen der Welt. Sportfreunden und Aktivurlaubern stehen viele Plätze und Requisiten für Sportarten zu Lande und zu Wasser zur Verfügung. Das Tenniszentrum hat neun Hartplätze, einen Platz mit Color-Set-Boden sowie zwei Hallen mit beleuchteten Hartplätzen. Dieses moderne Tenniszentrum, in dem wichtige internationale Turniere abgehalten werden, liegt unweit des bekannten Strandes von Makarska. In Makarska werden auch Kuraufenthalte angeboten: die Kurheilanstalt Biokovka hat ein vielfältiges Programm therapeutischer Anwendungen. Angenehm sind Spaziergänge am Hafen und an den städtischen Badestränden vorbei, doch wer zu größeren Anstrengungen bereit ist, kann auf einem der vielen Gebirgspfade die Gipfel des Biokovo-Gebirges erklimmen, die frische Gebrigsluft und die großartige Aussicht genießen. Das Biokovo tritt nicht nur durch viele Besonderheiten des Reliefs hervor, sondern auch durch endemische Pflanzenarten und seinen Reichtum an Großwild (Wildschafe und Gemsen). Kultur-, Kunst- und Vergnügungsveranstaltungen sowie Volksfeste sind fester Bestandteil des Lebens in Makarska, besonders in der Fremdenverkehrssaison. Im Juli und August findet traditionell der Kultursommer von Makarska mit Theatervorstellungen, Konzerten, Gesangsabenden dalmatinischer A-cappella-Chöre, Ausstellungen, Poesieabenden und Folkloreveranstaltungen statt. Im Rahmen des Kultursommers werden auch die “Ribarska noC” (Fischernacht) und die “NoC Kale-large (Nacht der Kalelarga) abgehalten. MAKARSKA, Hafenstadt und Fremdenverkehrszentrum an einer weiten Bucht am Fuße des Biokovo-Gebirges, die an ihrem Süd-ostende vom Osejava-Kap und auf der Nordwestseite von der Landzunge Sveti Petar abgeschlossen wird. Das Klima ist mittelländisch; im Winter weht ein heftiger Borawind. Makarska ist der wichtigste Fremdenverkehrsort der gleichnamigen Riviera. Die Stadt breitete sich in Form eines Amphitheaters am Meeresufer und am Fuß des Biokovo-Gebirges aus; sie besteht aus einem für den Mittelmeerraum typischen alten Stadtkern und einem neueren Teil mit Hotels, Restaurants, Geschäften usw. In nordwestlicher Richtung erstreckt sich ein Park mit Kiefernwald, der den 1500 m langen Strand in Donja luka säumt. An Donja luka schließen sich viele weitere Sandbuchten an, die durch kleine aus Kalkstein aufgebaute Bergkämmen voneinander getrennt sind.
Brela

“Brela ist ein Quell der Schönheit”, heißt es. Und in der Tat: dank den dichten Kiefernwäldern, den schönen Stränden, dem klaren Meerwasser und den Trinkwasserquellen ist Brela bereits seit einigen Jahrzehnten einer der reizvollsten Fremdenverkehrsorte Dalmatiens . Seine Vorzüge liegen in den dichten, die traumhaft schönen Kieselstrände säumenden Kiefernwäldern, in den romantischen Küstenpromenaden sowie seinen weithin bekannten Restaurants, in denen man Meeresspezialitäten genießen kann.
Das Unterkunftsangebot von Brela gehört zur Spitzenklasse, und so verwundert es nicht, daß die Hotels in Brela oft zu den besten in Kroatien gezählt werden. Neben Badefreuden bietet Brela auch verschiedene Sport- und Freizeitmöglichkeiten: Tennis, Boccia, Minigolf, Tischtennis, verschiedene Wassersportarten. In den Restaurants werden Speisen der einheimischen und internationalen Küche angeboten. In der Hochsaison finden verschiedene Kultur- und Vergnügungsveranstaltungen statt. Ausflüge werden ebenfalls organisiert.
BRELA, bekannter Küsten- und Fremdenverkehrsort an der Riviera von Makarska , Mitteldalmatien. Am Fuße des steilen Vorgebirges des Biokovo, 15 km nordwestlich von Makarska . Hieß vormals Donja Brela . Die Hitze der Sommertage mildert der häufig wehende Maestralwind. Die Temperatur der Herbst- und Wintermonate wird durch den starken Borawind erheblich gesenkt. In der Umgebung gedeihen Oliven und Sauerkirschen (Maraskakirschen).
Hier lag die von Konstantin Porphyrogennetos (10. Jh.) erwähnte Stadt Berulia. Der heutige Ort entstand in neuerer Zeit durch den Zuzug von Bevölkerungsteilen aus den Weilern des Biokovo-Vorgebirges. Die Pfarrkirche aus dem 19. Jh. wurde an der Stelle einer älteren Barockkirche errichtet; am Friedhof liegt eine mittelalterliche Nekropole mit acht Grabsteinen, die Reliefverzierungen (Schilde und Schwerter) aufweisen. In der Kirche befinden sich mehrere Grabsteine aus dem 18. Jh.

Baska Voda

Baska Voda, In den dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts errichteten die Brüder Sikavica den ersten gastgewerblichen Betrieb im Ort, das Hotel Slavija, dem ein internationales Komitee mit Sitz in London 1936 einen Preis für seine Dienstleistungsqualität verlieh. Nach dem 2. Weltkrieg werden neue Hotels gebaut, der Tourismus erfährt einen starken Auftrieb und bildet in den letzten Jahrzehnten den wichtigsten Wirtschaftszweig. Heute bietet BaSka voda außer Sonne und Meer, Badefreuden und angenehmen Spazierwegen, historischen Denkmälern und einem Museum auch attraktive Kulturveranstaltungen und Unterhaltung. Sehr interessant sind die kirchlichen Feste, besonders der Karfreitagsumzug (durch alle Ortschaften der Gemeinde, ganze 15 km) und der Tag des hl. Nikolaus, des örtlichen Schutzherrn (6. Dezember). Zum St.-Laurentius-Tag (10. August) findet eine Schau männlicher A-cappella-Chöre aus dem Küstengebiet von Makarska statt. Es bieten sich vielfältige Sport- und Freizeitmöglichkeiten (Tennis, Fußball, Handball, Tischtennis, Minigolf, Angeln, Bergsteigen u.a.). In den Abendstunden kann man sich in Lokalen, Diskotheken und auf Tanzterrassen vergnügen. Viele Restaurants und Gasthäuser bieten einheimische Spezialitäten an. Es werden attraktive Ausflüge organisiert. Man kann Spaziergänge zu den am Fuße des Biokovo gelegenen Weilern Bast und TopiCi machen und von dem einheimischen Käse, Räucherschinken und dem unter der Backhaube gebackenen Brot kosten. Angenehme Spazierwege führen nach Promajna und zum Fischerdorf BratuS, wo man die traditionelle Volksbaukunst bewundern kann. BASKA VODA, Hafenstädtchen im Küstenstreifen von Makarska , 9,5 km nordwestlich von Makarska . Die waldreiche Umgebung und die Kieselstrände sorgten für eine intensive Entwicklung des Tourismus. Die Meerestiefe am Hafenkai beträgt 7 bis 11 m. Bereits in der Antike bewohnt. Auf der Anhöhe Gradina findet man Spuren einer Siedlung sowie einer spätantiken byzantinischen Festung, möglicherweise des einstigen Biston. Am Südhang ist ein Teil der Wehrmauern erhalten; am Nordhang fand man einige Grabstelen aus dem 2. bis 4. Jh. (Archäologisches Museum, Split). Die spätbarocke Laurentiuskirche entstand höchstwahrscheinlich auf antiken Mauerresten. Die Pfarrkirche St. Nikolaus wurde zu Beginn des 20. Jh. errichtet; hinzu kamen später der Glockenturm und der Pfarrhof (Ante RoZiC). In der Kirche befinden sich kunstvolle Kirchenfenster von Josip Botteri-Dini und gemalte Kreuzwegstationen von Josip Biffel aus dem Jahr 1989.

Promajna

Promajna liegt an einem schönen Strand. Hier findet der Gast alle Voraussetzungen für einen ruhigen und angenehmen Urlaubsaufenthalt. Es gibt schöne Spazierwege, so u.a. eine Küstenpromenade, die zu dem nahegelegenen Ort Baska Voda führt. In der Fremdenverkehrssaison wird ausreichend Unterhaltung geboten; am Staatsfeiertag (5. August) wird eine Fischernacht veranstaltet.
PROMAJNA, Ortschaft an gleichnamiger Bucht an der Riviera von Makarska , 6 km nordwestlich von Makarska . Der größere Teil des Ortes liegt in der Sockelzone des Biokovo-Gebirges, an der alten Küstenstraße. In neuerer Zeit hat sich das Ortsgebiet, infolge der Entfaltung des Fremdenverkehrs, in Richtung des Meerufers ausgedehnt. Etwa 1 km nordwestlich des Orts liegt ein Kinderdorf (“DjeCje selo”) mit Institut für Kinder-Thalassotherapie. Bei Gradine wurden mehrere römische Gräber entdeckt.

Krvavica

Krvavica, das heutige Tempo unseres Lebens bedingt auf eine Weise auch unsere Auswahl des besten Urlaubsortes. Krvavica – ein kleiner Küstenort in der Nähe von Makarska ist der beste Bestimmungsort für diejenigen, die eine unberührte mediterrane Natur geniessen möchten. Krvavica befindet sich zwischen dem Biokovo Gebirge und wunderschönen sandigen Stränden und begeistert alle Gäste mit seiner Verschiedenheit. In diesem kleinen dalmatinischen Ort können Sie die alte dalmatinische Tradition fühlen aber auch verschiedene kulinarische Spezialitäten probieren. Krvavica hat auch einen kleinen Hafen, geignet für Ihre Schiffe. Diejenigen, die sich für die Rekreation interessieren, haben hier eine grosse Auswahl. Da sind auch Biokovo Gebirge mit seinen Pfaden, die bis zu Makarska führen. Unser kleiner Ort ist besonders geignet für die ganze Familie, denn jeder Mitglied kann etwas für sich finden.

Bratus

Bratus liegt an den mittleren Teil der Kroatische Küsste, in Mitteldalmatien, im Anschluss von Gebirgskette von Biokovo, weisen Kieselstränden und kristallklaren Meer. Im Bratus sind viele kleine Restaurants, die traditionelle dalmatinische Gerichte anbieten, Kaffee Bars, Market, Touristeninfo und ein kleines Haffen. Das Erste größere Ort bei Bratuš ist Makarska ..

Tucepi

Ausflüge: s. Makarska TUCEPI, Ortschaft im Küstengebiet von Makarska , 4 km südöstlich von Makarska . Der Jachthafen wird durch einen äußeren Wellenbrecher vor Winden geschützt, der Uferkai ist 40 m lang. In der Antike besiedelt. Auf dem Friedhof wurden Inventarfragmente aus einer altchristlichen Kirche (5._6. Jh.) und einige mittelalterliche Grabsteine entdeckt. Unter ihrem heutigen Namen wird die Ortschaft 1434 erstmals erwähnt. Die St.-Georgs-Kirche entstand Ende des 13. Jh. im romanisch-gotischen Übergangsstil. Im 18. Jh. lassen die Familien IvaniSeviC und LuCiC-PavloviC aus Makarska am Ufer barocke Villen erbauen; im Sommerhaus des Abtes GrubiSiC ist heute das Hotel KaStelet untergebracht. _ Im Weiler PaSaliCi findet man die Renaissancekirche St. Michael und die Katharinenkirche.

Podgora

PODGORA, Hafenortschaft an der Riviera von Makarska , 9 km südöstlich von Makarska . Im Ort gibt es viele Trinkwasserquellen sowie eine Salzwasser-Heilquelle namens Klokun. Im oberen Teil der Ortschaft, in den Weilern RoSCiCi und MarinoviCi, wurden im 17./18. Jh. Türme zur Abwehr gegen die Türken errichtet. Von dem barocken Sommerhaus der Familie MrkuSiC sind nur das Portal am Eingang in den Hotelpark und eine im Grundriß achteckige Kapelle erhalten. Auf dem Friedhof sind mittelalterliche Grabsteine und ein Denkmal des Politikers und Schriftstellers Mihovil PavlinoviC, ein Werk von Ivan RendiC, zu sehen. Auf der Anhöhe über dem Hafen steht ein monumentales Denkmal aus dem Jahr 1962, das in der Form dem Flügel einer Seemöwe nachempfunden ist. Am Ufer wurde nach dem Erdbeben 1962 eine neue Kirche erbaut, deren Schifform eine moderne Konzeption verrät.

Drasnice

DRASNICE, Ortschaft an der Riviera von Makarska , 3 km südöstlich von Podgora gelegen. Der Küstenstrich ist teilweise mit Pinien bestanden; mehrere kleine Kieselstrände. Jachten und Boote können an der 25 m langen Steinmole anlegen. Unmittelbar am Meer liegen der Friedhof mit mittelalterlichen Grabsteinen und eine aus dem Jahr 1745 stammende Barockkirche (beim Erdbeben von 1794 eingestürzt, später erneuert; 1961 abgetragen). In den Kirchenboden sind mittelalterliche Grabsteine eingelassen. Oberhalb des Orts liegt die gotische Stephanskirche, in der eine römische Inschrift aus dem 2. Jh. entdeckt wurde sowie eine Inschrift aus dem Jahr 1446, die den kroatischen Herzog Stephan erwähnt.

Igrane

Igrane ist ein typischer dalmatinischer Fremdenverkehrsort und wie geschaffen für einen geruhsamen Urlaub. Außer dem klaren und warmen Meer und den angenehmen Spazierwegen stehen den Gästen ein Boccia- und ein Minigolfplatz zur Verfügung. Wassersportmöglichkeiten ebenfalls gegeben. IGRANE, Ortschaft mit kleinem Hafen im Küstengebiet von Makarska , 7 km südöstlich von Podgora . Sie liegt auf einer kleinen Halbinsel, deren Südostküste ein langer Sandstrand einnimmt (1,5 km). Am Wellenbrecher im Hafen können kleinere Jachten anlegen; wenn die Bora weht, bietet sich östlich des Igrane-Kaps ein guter Ankerplatz. Die Ortschaft bestand bereits in der Römerzeit (Sarkophage). Auf dem Friedhof ist die Apsis einer kleinen Kirche aus dem Mittelalter erhalten. An der Küste wurde im 18. Jh. das barocke Sommerhaus SimiC-IvaniSeviC erbaut. Den räumlichen Höhepunkt des Ortes bilden der im 17. Jh. zur Verteidigung gegen die Türken errichtete Turm Zale und die barocke Pfarrkirche (1752). In einem Olivenhain oberhalb des Orts steht die Michaelskirche (11._ 12. Jh.), eine dreischiffige frühromanische Basilika. – Der hohe Campanile prägt das Erscheinungsbild des Orts.

Zivogosce
Zivogosce liegt am Fuße des Biokovo und hat mehrere schöne, von Kiefern gesäumte Kieselstrände. Unterhalb des Franziskanerklosters entspringt eine große Süßwasserquelle, die bei Ebbe versiegt. Im Felsen oberhalb der Quelle erkennt man ein elegisches Distichon in lateinischer Sprache, das die Gaben spendende Erde preist. Die guten Unterkunftsmöglichkeiten (Hotels, Appartements), das Sportangebot (verschiedene Sportplätze an Land, Wassersport) und die malerischen Uferpromenaden machen ZivogoSCe zu einem angenehmen Aufenthaltsort.
ZIVOGOSCE, Hafenortschaft an der Riviera von Makarska , 20 km südöstlich von Makarska.
Im Ortsgebiet sind illyrische Hügelgräber zu finden. Aus römischer Zeit stammt ein in einen Uferfelsen geritztes Epigramm, das der hier entspringenden Quelle gewidmet ist. _ Unter dem heutigen Namen wird der Ort erstmals im Jahr 1434 erwähnt. Den alten Ortsteil mit Turm bilden malerische, aus Stein erbaute Häusergruppen. Im 18. Jh. wurde das Franziskanerkloster errichtet, das mit der Kirche und dem Glockenturm ein architektonisches Gefüge bildet. Die Klosterkirche birgt barockes Inventar. Das Kloster hat eine alte Bibliothek und ein Archiv.
Drvenik

Drvenik ist ein touristischer Küstenort an der Makarska Riviera und etwa 30 km von Makarska entfernt. Es liegt zwischen den steilen Klippen des Biokovo-Gebirges und der Meeresküste an herrlichen Stränden. Die Ortschaft ist in zwei Teile geteilt, die sich in zwei Buchten mit dem Namen Donja Vala und Gornja Vala befinden. Die Geschichte von Drvenik reicht weit in die Vergangenheit zurück. Auf einer Bergkuppe nördlich der Ortschaft sicht man die Ruinen eines Turmes mit Wehrmauern aus dem XVII.Jahrhundert. Die gotische Kirche des hl.Georg befindet sich in Gornji Drvenik unterhalb von Plano. Ihr ältester Teil datiert wahrscheinlich aus dem XV. Jahrhundert. Sie wurde mehrmals umgebaut und später barockisiert. Beim Bau wurden in ihre Mauern alte Grabdenkmäler in Form von Stelen (Bogomilengrabsteine) eingebaut. Im Jahre 1887 erfolgte eine Erweiterung der Kirche, um die Erfordernisse der zunehmenden Einwohnerzahl befriedigen zu können. An der Vorderfront der Kirche befindet sich eine 8-blütige Rosette, während die Spitze ein Glockenturm mit zwei Glocken schmückt. In der Kirche selbst befindet sich ein großer Altar aus Marmor und darauf eine Statue des hl.Georg. Nach dem Erdbeben im Jahre 1962 siedelten sich alle Bewohner von Gornji Drvenik an der Meeresküste an, wo im Jahre 1967 die Kirche der Muttergottes von Karmel errichtet wurde. Diese befindet sich auf einem Hügel oberhalb der Straße zwischen den beiden Buchten von Drvenik, Heute ist Drvenik ein bekannter touristischer Ort, der völlig auf die Entwicklung des Tourismus ausgerichtet ist. In Drvenik leben etwa 480 Einwohner und man verfügt über etwa 1.600 Betten in Privatunterkünften , Appartements und Villen sowie im Hotel . Drvenik ist ein wichtiges Verkehrszentrum, da sich hier ein Trajekt-Anlageplatz befindet, der die Insel Hvar mit dem Festland verbindet. Mit dem reichen gastrnomischen Angebot der dalmatinischen Gaststätten und dem herrlichen Strand im Schatten der Kiefernbäume zeiht Drvenik immer mehr zahlreiche Touristen an, die gerade hier ihren Urlaub verbringen wollen.

Zaostrog

Zaostrog ist eine touristische Siedlung an der Küste von Makarska und 35 km von Makarska entfernt. Die Geschichte m Jahre 1494 wird sie zum ersten Mal in Schriftdenkmälem erwähnt, aber das Leben in diesem Gebiet entwickelte sich auch in der weit entfernten Vorzeit, worüber auch der Granitmühlstein aus der jüngeren Steinzeit zeugt, der im Jahre 1953 in Viter, einem Berg oberhalb von Zaostrog , gefunden wurde. Zaostrog wurde von der alten Illyrern angesiedelt, was zahlreiche Nekropolen (Gräberfelder) bestätigen. In der Zeit der römischen Herrschaft entwickelte sich ein reiches Kulturleben, worüber zahlreiche antike Denkmäler zeugen, besonders die Steinreliefe des Tänzers und Flötenspielers in der illyrischen Volkstacht, das Relief des Gottes Mithras und zwei Grabdenkmäler. Nach der Ankunft der Kroaten im 7.Jahrhundert erhält die Siedlung den slowenischen Namen Ostrog, die ungefähr im Jahr 950 von dem byzantinischen Kaiser Konstantin als eine der vier hefestigten Städe "Paganiens" des Fürstentums Neretva (Mokron, Berulia, Ostrok, Labinetza ) erwähnt wurde. Das mittelalterliche Ostrog (Festung) befand sich hoch am Berg unterhalb von Mali Viter. Später entwickelte sich im Norden des Feldes von Zaostrog unterhalb des Berges Šapašnik und nordwestlich von Prfigogenetovo eine neue Siedlung, die Zaostrog genannt wurde. Im XV.Jahrhundert waren die feudalen Herrscher von Zaostrog kroatische Adelige, die Brüder Vlatkovići-Jurjevići, die eine befestigte Stadt am Viter hatten, worüber die Ruinen zeugen, Reste alter Festungen, unter welchen man die Steinschwelle mit dem Handrelief hervorhebt. Im 17.Jahrhundert siedelt sich ein Teil der Bewohner von Zaostrog an der Meeresküste an und nach dem Erdbeben im Jahre 1962 siedein sich alle Bewohner an der oberen Siedlung am Meeresgebiet an. In der alten Siedlung von Zaostrog befinden sich drei Kirchen: eine alte gotische Kirche der Hl.Barbara mit dem Grab im antiken Teil, die kleine Kirche des Hl.Rochus aus dem 17.Jahrhundert und die neuere Kirche der Hl. Barbara aus dem Jahre 1872. Neben den erwähnten Kirchen befinden sich drei kleine Kapellen: Hl.Anton im Dorf (1893), die Muttergottes auf Kučine (1911) und Hl.Elias auf Prosika 1894). Das größte und wichtigste Kulturdenkmal auf diesem Gebiet und um Umgebung ist das Franziskanerkloser der Hl.Maria. Man nimmt an, daß das Kloster im 14.Jahrhundert gegründet wurde. Es wurde von den Mönchen "Eremiten des Hl.Augustinus", Augustiner genannt, gegrüdie es nach dem Fall Bosniens im Jahre 1463 verlassen und sich auf die Inseln zurückgezogen haben. Im Jahre 1468 haben sich Franziskaner aus der Provinz Bosna Srebrena im verlassenen Kloster angesiedelt, in welchem sie sich auch heute befinden. Die Franziskaner haben so das Kloster in den schweren Zeiten unter der türkischen Herrschaft auf Trab gebracht, sodaß der Generalvisitator aus Rom im Jahre 1640 es als schönstes Kloster der großen Provinz deklariert hat. Eines der wichtigeren Kulturdenkmäler, das das kulturelle Niveau des Klosters dieser Zeit reflektiert, ist die Steininschrift, die in kroatischer Sprache und Schrift (Bosančica) im Jahre 1589 geschrieben wurde und sich oberhalb des Kirchenhaupteinganges befindet. Das Kloster in Zaostrog war zu dieser Zeit ein weltbekanntes Sanktuarium, welches in die Liste der Muttergottesstätten in der ganzen Welt einging. Das Kloster hatte eine bedeutende Aufklärungsrolle. In den 500 Jahren seines Bestehens war dort die Schule für die Möncherziehung tätig. Noch in der Zeit der türkischen Herrschaft im Jahre 1640 wurde dort die Grund-und humanistische Schule und später vomGymnasium bis zu Philosophie und Theologie abgehalten. Das Klosterverfügt über eine reiche Bibliothek mit ungefähr 20 000 Büchern und einen Archivfond. Unetr den zahlrechen bekannten Namen der kroatischen Kultur und der Geschichte im Kloster in Zaostrog arbeitete auch einer der berühmtesten, nämlich Bruder Andija Kačić Miošić, welcher Schriftsteller und Philosoph war. Er wurde im Jahre 1704 in Brist geboren und ist im Jahre 1760 in Zaostrog gestorben. Ferner war dort auchder kroatische Schriftsteller und Dichter Bruder Ivan Despot (1886) tätig. Bruder A.K.Miošić-"Der alte Mann Milovan", wie er sich selbst nannte, schulte sich im Kloster Zaostrog, ist in den Franziskanerorden eingetreten, hat all seine Schriftstücke geschaffen, ist im Franziskanerkloster gestorben und auch begraben worden. Häufig wind das Kloster in Zaostrog auch das "Kačićkloster" genannt. In dem Kloster befindet sich eine Bildergalerie eines der bekanntesten kroatischen Maler Mladen Veža, der in Brist im Jahre 1916 geboren wunde. Das Klostermuseum beinhaltet auch eine ethnologische Sammlung,Bauernmöbel und Werkzeuge, sowie verschiedene Exemolare kroatischer Volkstrachten. Die Sammlung ist im Register der beweglichen Kulturdenkmäler unter Staatsschutz eingetragen. In dem Klosergarten ist ein botanischer Garten mit über 250 Pflanzen bepflanzi, unter welchen folgende hervorgehoben werden: sieben verschiedene Mimosearten, fünf verschiedene Palmensorten und Ahorne, vier Eukalyptusorten, chinesischer Bombonbaum, chinesische Johannisbeere etc.

Zaostrog heute
Heute ist Zaostrog eine touristische Siedlung des südlichen Küstenlandes von Makarska , die zur Gänze dem Tourismus gewandt ist. In Zaostrog leben ca. 350 Einwohner, die sich hauptsächlich mit Gastwirtschaft und Tourismus beschäftigen. Der Ort verfügt über ca. 750 Betten in Privatunterkünften, Privatvillen und Pensionen, sowie ungefähr 600 Unterkunftseinheiten im Autocamp "Viter". Es befindet sich in dem dauergrünen Tal, umgeben von den Umhängen von Biokovo mit wunderschönen Stränden und mit einer reichen geschichtlichen Kulturtradition in der unmittelbaren Umgebung zahlreicher attraktiver Ausflugsorte stellt Zaostrog einen anziehenden Ort für einen angenehmen Urlaub dar.

Podaca

Podaca ist eine touristische Siedlung im südlichen Teil des Küstenlandes von Makarska , am Fuße des Biokovo -Gebirges und 35 Kilometer von Makarska entfernt. Die Ortschaft besteht aus drei Dörfern: Kapeć, Viskovića vala und Ravanje. Die Geschichte Podaca entstand auf den steinernen Abhängen des Biokovo, als einem für die Verteidigung geeignetem Ort, wobei seine Geschichteweit in die jüngere Steinzeit zurückreicht, was die archäologischen Funde beweisen, wie z.B. ein steinerner Stößel zum Dreschen von Getreide, der im Franziskanerkloster in Zaostrog aufbewahrt wird. Von den Zeiten, in denen diese Gegend von den Illyrern bewohnt wurde (2000 v.Chr. - I. Jh.), zeugen viele Steinhaufen am Fuße des Biokovo. Während der Römerzeit stand dieses Gebiet unter der Herrschaft von Narona, was viele archäologische Funde betääwie z.B. ein zerbrochenes Tongefäß mit einer Silbermünze des römischen Kaisers Septimius Severus (193.-211.), das in dieser Gegend genfunden wurde. Von diesen Zeiten zeugt auch der Rest einer Stadtmauer, neben der auch ein steinernes Kapitell aus dem Mittelalter gefunden wurde, das den Kapitellen der altkroatischen Kirchen ähnelt. Als die Kroaten zur Zeit der Völkerwanderung das Küstenland von Makarska zu besiedeln begannen (VI.-VIII.Jh.), siedelten sie sich auch in dieser Gegend an, jedoch zwecks leichterer Verteidigung und der Nutzung der Weiden des Biokovo hoch oben an den Gebirgsabhängen. In diesen Gegenden kämpften die Kroaten ständig gegen die Venezianer, wobei der Höhepunkt der kroatischen Seeherrschaft während der Besiedlung durch den kroatischen Stamm der Kačići war, deren Untergang (1280) auch den der kroatischen Seemacht bedeutete. Aus diesen Zeiten (XI-XII.Jh.) stammt auch die erhalten gebliebene altkroatische Kirche des hl.Johannes mit den Gräbern der Kačići in Gornja Podaca, die auch eine Stiftung der Kačići war. Die Kirche des hl.Johannes auf dem Friedhof in Podaca aus der Zeit der Vorromanik im XI. und XII. Jh.wird als eine der bedeutendsten vorromanischen Kirchen in Dalmatien angesehen. In der Nähe der Kirche des hl. Johannes war im Jahre 1492. eine Kirche des hl. Stefan errichtet worden, die im XVIII. Jh.abgerissen wurde, um der heutigen Kirche Platz zu machen, die im Jahre 1762 erbaut wurde. Rund um die Kirche befindet sich ein Friedhof und auf diesem ein Bogomilengrabstein. Podaca wird unter seinem heutigen Namen erstmals im Jahre 1571 erwähnt. Die Ortschaft entwickelte sich an den Abhängen des Biokovo-Gebirges, neben der Kirche des hl. Johannes des Täufers. Dieses Gebiet dominiert auch heute oberhalb der jetzigen Ortschaft und heißt Gornja Podaca. Am Dorfeingang ist ein Wehrturm ("Kula") erhalten geblieben, der zur Verteidigung gegen die Angriffe der Türken errichtet wurde. In den sechziger Jahren übersiedelte beinahe die gesamte Bevölkerung an die Meeresküste, wo auch eine neue Kirche Mariä Einkehr errichtet wurde.
Podaca heute

Heute ist Podaca ebenso wie ein Teil des Küstenlandes von Makarska auf den Tourismus ausgerichtet. In Podaca leben etwa 660 Einwohner, die sich hauptsächlich mit dem Tourismus befassen. Der Ort verfügt über etwa 1.100 Betten in Privatzimmern und Appartements, weiters über 300 Betten in der Touristensiedlung "Morenia" sowie über ca.600 Unterkunftseinheiten im Autocamp "Uvala borova". Mit dem herrlichen Strand in der Stille der Kiefernbäume, dem gastronomischen Angebot dalmatinischer Spezialitäten sowie der Nähe attraktiver Ausflugsziele wird Podaca immer mehr zu einem wünschenswerten Urlaubsort.

Brist

Brist ist einer der südlichsten Orte an der Makarska Riviera in etwa 40 km Entfernung von Makarska . Zwischen dem Meer und dem Biokovo-Gebirge gelegen, breitet es sich heute direkt entlang der Meeresküste aus,während es sich ursprünglich in den höheren Berggegenden befand, wovon die Überreste zahlreicher kulturgeschichtlicher Denkmäler zeugen. Die Geschicht Von der geschichichtlicen Vergangenheit von Brist zeugen Gräber aus der Bronze- und Eisenzeit. Der Name Brist stammt vom kroatischen Wort brijest (Ulme) und datiert aus dem Jahre 1571. wobei die Siedlung jedoch viel älter ist, wovon eine mittelalterliche Stele (Bogomilengrabstein) in Form einer Truhe zeugt, die sich imalten Dorf oberhalb der heutigen Ortschaft befindet. Die Stele ist sehr schön verziert und wurde von den Bewohnern das "türkische Grab" genannt. Im alten Dorf, das Ende des XiX. Jahrhunderts verlassen wurde, befindet sich die Barockkirche der hl. Margarete. Es wird angenommen, dass die Kirche im XV.Jahrhundert erbaut worden ist. Von ihr ist die Apsis über einem gotischen Gewölbe erhalten geblieben, wo sich auch die Grabplatte der Familie Kačić befindet.

Rund um die Kirche der hl. Margarete befinden sich die Überreste der altenOrtschaft mit steineren Häusen. In einem von ihnen, mit Schießscharten an der Wand, wurde der Überlieferung nach einer der bekanntesten kroatischen Dichter, Andrija Kačić Miošić (1704-1760) geboren. A. Kačić Miošić ist der Autor des Werkes "Angenehmes Gespräch des slawischen Volkes", dem meistgelesenen Werk der kroatischen Literatur, das bis heute mehr als 60 Ausgaben verzeichnet. Vor dem Haus, das als Geburtshaus des "Alten Mannes Milovan", wie sich Kačić in seinen Gedichten selbst nannte, angesehen wird, befindet sich auf einer kleinen Mauer eine Gedenktafel. Im heutigen Brist befindet sich auf der Außenwand der Kirche der hl.Margarete ebenfalls eine Gedenktafel für Frau A.K.Miošić. Neben der Kirche der hl.Margarete in Brist wurde am 30.IX.1960 ein Bronzedenkmal des Fra Andrija Kačić Miošić errichtet, ein Werk des großen kroatischen Bildhauers Ivan Meštrović (1883-1962). Die Kirche der hl. Margarete in Brist wurde im Jahre 1870 errichtet. In ihr befinden sich jedoch viel ältere, erhalten gebliebene Werke, die wahrscheinlich aus der alten Margaretenkirche im alten Dorf hierher verbracht worden sind. Einer ihrer drei Marmoraltäre ziert ein Bildder hl.Margarete aus dem XVIII.Jahrhundert. In der Kirche befindet sich auch ein Bildnis des hl.Antonius aus dem Jahre 1940, eine Arbeit des zeitgenössischen kroatischen Malers Gabriel Jurkić (1886-1974). In Brist befindet sich an der Meeresküste auch die kleine Kirche des hl.Antonius und dem hl.Johannes, wahrscheinlich eine venezianische Arbeit aus dem XVI. Und XVII. Jahrhundert. In der Nähe der Kirche des hl.Antonius befinden sich direkt an der Küste die Häuserkomplexe Miošić und Diana, die aus dem XVIII.Jahrhundert stammen und geschützte Kulturdenkmälern (alte Margaretenkirche, Geburtshaus von Fra A.K. Miošić, Stele im alten Dorf, Barockhäuser entlang des Meeresufers) ist auch das Gebäude der Volksschule in Brist/Slakovac ein Kulturdenkmal. Die Schule wurde im Jahre 1878 errichtet, obwohl es in Brist bereits seit 1863 Schulunterricht gab. Im selben Gebäude befindet sich auch heute die Grundschule. Brist rühmt sich vor allem des Fra A.K. Miošić, jedoch schenkte Brist neben ihm auch der modernen kroatischen Kultur zwei bedeutende Schöpfer: Der Dichter, Dramatiker und Essayist Srećko Dijana wurde am 6.III.1906 in Brist geboren. Er vertarb in Split. Einer der größten lebenden kroatischen Maler , Mladen Veža, wurde am 7.II.1916 in Brist geboren. Er lebt und arbeitet in Zagreb. Das häufigste Motiv seiner Bilder ist sein Geburtsort Brist.

Brist heute

Brist hat sich wie die meisten Ortschaften an unserer Küste in den letzten Jahrzehnten völlig dem Tourismus zugewandt. Die meisten der etwa 445 Einwohner von Brist beschäftigen sich mit dem Tourismus. Der Ort selbst verfügt über etwa 550 Betten in Appartements, kleinen Pensionen und Villen. Auf den herrlichen Kiesstränden kann man seinen Urlaub in Ruhe und Stille verbringen, in einer richtigen dalmatinischen Atmosphäre und in unmittelbarer Nähe der größten touristischen Zentren.

Gradac

Die Gegend von Gradac war bereits zu vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Während der Antike befand sich hier wahrscheinlich die römische civitas Biston, die als Zentrum des Küstenlandes zur Kolonie Narona, einem wichtigen römischen Stützpunkt auf dem heutigen kroatischen Territorium, gehörte. Auf der Lokalität Gradina wurden ein Fragment des Kranzgesimses eines monumentalen Bauwerks aus dem II.-III. Jahrhundert sowie Exemplare römischer Münzen gefunden. Neben dem Hotel "Laguna" wurde auch eine Reihe von Gräbern gefunden, so dass angenommen wird, dass sich auf dieser Lokation eine römische Nekropole befand. Auf dem Gebiet des heutigen Gradac befand sich auch eine mittelalterliche Stadt, Lapčan oder Labinac, die vom byzantinischen Kaiser Konstantin Porphyrogennetos Mitte des X. Jahrhunderts unter der Bezeichnung Labineca erwähnt wurde. Gradac wird unter dem heutigen Namen erstmals im Jahre 1649 erwähnt. Es erhielt seinen Namen nach der Festung, die sich auf einer Anhöle oberhalb der heutigen Kirche des hl. Mihovil (Michael) befand und die wahrscheinlich während des türkischvenezianischen Krieges um Kreta (1645-1669) errichtet worden war. Auf einer Skizze des venezianischen Militäringenieurs und Kartographen Giuseppe Santini, welche die Schlacht zwischen Türken und Venezianern zu Wasser und zu Lande um Gradac im Jahre 1666 zeigt, ist der Turm in Flammen gehüllt. Im verlassenen Dorf Čista oberhalb von Gradac, dem Sitz eines ehemaligen türkischen Verwaltungsbezirkes, sind auch heute noch Überreste eines alten Turms aus dem XVI.Jahrhundert zu sehen. Rund um diesen befinden sich die Reste verlassener Häuser, welche die typischen Merkmale der Baukunst dieser Gegend aufweisen. Eines der ältesten bestehenden Bauwerke auf dem Gebiet von Gradac ist die Kapelle des hl. Pasquale auf dem Berg Plana, die mit einem fassförmigen Gewölbe versehen und von einem Satteldach bedeckt ist. Neben der alten Pfarrkirche des hl. Ante befindet sich der Ortsfriedhof, während sich die neue Pfarrkirche des hl.Mihovil (Michael) im Ort selbst, im Bereich von Gradina, einer spätantiken Lokalität befindet. In der Kirche sind drei Marmoraltäre mit Statuen, von denen die alte hölzerne Statue des hl. Rochus am interessantesten ist. In der Kirche befindet sich auch ein altes steinernes Taufbecken, das wahrscheinlich noch aus der alten Kirche stammt. Gradac ist heute ein modernes touristisches Reiseziel. Das erste Hotel wurde im Jahre 1919 eröffnet, während man sich nach den sechziger Jahren intensiver mit dem Tourismus zu beschäftigen begann. Den Gästen, die heute nach Gradac kommen, stehen bedeutende Unterbringungsmöglichkeiten in Privatunterkünften (etwa 1.600 Betten), in kleineren Hotels und Pensionen sowie in größeren Hotels (1.500 Betten) zur Verfügung.Nebeneinem reichen gastgewerblichen Angebot bieten sich den Gästen auch zahlreiche Möglichkeiten für Sport und Erholung wie z.B. Tennis, Wassersport, Tauchen, Rad fahren und Spaziergänge entlang des herrlichen Strandes sowie die Möglichkeit von Kreuzfahrten und Ausflügen nsch Korčula , Hvar, Pelješac , Dubrovnik, Međugorje u.a.m. Wegen der unvergleichlichen Verbindung des Biokovo-Gebirges und der schönsten Adriastrände sowie der bedeutendsten Ausflugsziele ist Gradac ein Anziehungspunkt für einen angenehmen Urlaub sowie ein Ort, an den die Gäste immer wiederkehren.